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Herausforderung Demenz BEI geistiger Behinderung

Durch die verbesserte medizinische und pflegerische Versorgung von Menschen mit Behinderung steigt auch hier die Lebenserwartung. Genau wie bei Gesunden steigt auch hier mit dem Alter die Wahrscheinlichkeit und das Risiko, eine Demenz zu entwickeln. Bei Menschen mit Down-Syndrom ist entwickelt sich oft schon in den 40er Lebensjahren eine Demenz. Durch die genetische Veränderung ist hier die Wahrscheinlichkeit besonders hoch. Feste Strukturen und verlässliche Abläufe sind von Beginn an eine wichtige Stütze im Leben von Menschen mit Behinderung. Wenn nun noch eine Demenz dazu kommt und das oftmals multimorbide Krankheitsbild somit noch größer wird, potenziert sich die Notwendigkeit nach Struktur und Sicherheit. Die Erfahrungen mit Musiktherapie sind auf diesem speziellen Gebiet noch sehr gering, aber die Struktur und der Rhythmus, die durch Musik geboten werden, können hier eine hilfreiche Stütze sein. Musik ist ohnehin ein beliebtes Medium im Umgang bei Menschen mit Behinderung, und sie sind zumeist sehr musikaffin. Auch hier gilt es, personenzentriert und sorgsam zu dosieren. Ich stelle mich dieser besonderen Herausforderung, die meine beiden musiktherapeutischen Arbeitsschwerpunkte verbindet.

Die Pflegenden und Angehörigen zu unterstützen und interdisziplinär zusammen zu arbeiten, ist mir auch hier eine Herzensangelegenheit!

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